Die Skizze zeigt den generellen Aufbau eines Interfaces zwischen 2 benachbarten Komponenten.

Primär/ Sekundär
Eine Seite (Komponente) des Interfaces ist immer primär, die andere sekundär. Die primäre Seite bestimmt die Lage des Interfaces (rot in der Skizze), die sekundäre richtet sich nach der primären Seite. Jede Seite kann optional ein Offset zum Interface definieren.
Ändert sich die Geometrie der primären Komponente und damit die Lage des Interfaces, so passt sich die Komponente mit dem sekundären Interface automatisch an. Ist eine Komponente deaktiviert (siehe Active/ Rename/ Delete), so erfolgt keine Anpassung - somit ist ein Überlappen benachbarter Komponenten möglich, was durch eine Warnung (siehe Components) verdeutlicht wird.
Interface-Definition
Die Interface-Definition am Eintritt des Spiralgehäuses (Inlet definition) sowie am Ein- und Austritt von Statoren (Inlet, Outlet) erfolgt auf einheitliche Weise.
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‘ Coupling ‘ Inlet/ outlet interface ‘ Koordinaten-Übertragung von Geometrie zu Interface und umgekehrt ‘ Inlet/ Outlet ‘ Boundary conditions |
Rotor-Stator-Interface
Das Rotor-Stator-Interface (RSI) am Laufradaustritt kann im CFD-Setup des Laufrades definiert werden, ansonsten liegt es direkt auf dem Laufradaustritt.
Strömungsrichtung
Neben den geometrischen Informationen ist die Strömungsrichtung eine wichtige Interface-Größe. Die Strömungsrichtung am Eintritt einer Komponente wird bestimmt durch die Strömungsrichtung am Austritt der stromaufwärts liegenden Komponente (Vorgänger). Die Abströmrichtung einer Komponente wird bestimmt durch die Richtung ihrer Schaufeln bzw. durch konstanten Drall in schaufellosen Bauteilen.
Die erste Komponente des Projektes hat keinen Vorgänger und bezieht ihre Information zur Zuströmrichtung aus der Vordralldefinition im Global setup.
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