Kanten

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Ü Impeller | Blade edges LE

 

Die bisher entworfene Schaufel besitzt eine stumpfe Vorder- und Hinterkante  (Verbindungslinie der Endpunkte von Druck- und Saugseite).

Die Kanten werden durch ihre Dickenverteilung entworfen. Die Darstellung der Schaufeldicken s erfolgt über 15% der abgewickelten Schaufellänge l an der Vorderkante (Leading edge) und der Hinterkante (Trailing edge).

 

Wurde beim Profil-Entwurf bereits ein kompletter Dickenverlauf inklusive Vorder- oder Hinterkante entworfen, so muss an dieser Stelle nur die Kanten Position (Übergang von Schaufelkante zu Druck-/Saugseite der Schaufel) definiert werden.

 

le

 

 

Im Bereich Geometry kann zwischen 3 Möglichkeiten der Ausbildung der entsprechenden Kante gewählt werden:

 

(1) Simple

le_sim     te_sim

 

Die Kante schließt stumpf ab.

Es wird eine Gerade vom End­punkt der Saugseite zur Druckseite ermittelt, die senkrecht auf der Skelettlinie steht.

 

Trimmed on inlet/outlet bewirkt das Verschneiden der Schaufel mit der Ein- bzw. Austrittsfläche. Das Verschneiden ist nur an der Hinterkante, bzw. an der Vorderkante von Turbinen möglich.

 

 

 

(2) Ellipse

le_ell     te_ell

Die Kante wird elliptisch abgerundet.

Das Verhältnis der Halbachsen (Semi-axis ratio) kann angegebenen werden. Eine Halb­achse verläuft in Richtung der Skelettlinie, die zweite senkrecht dazu.

 

 

 

(3) Bezier

le_bez1     te_bez1

 

Zur Darstellung wird ein Bezier­polynom 4. Grades verwendet.

Die Punkte 0 und 4 stellen den Übergang zwischen den Schaufelseiten und der abgerundeten Kante dar und können demnach auf der entsprechenden Schaufelseite verschoben werden. Die Bezierpunkte 1 und 3 sind nur auf Geraden verschiebbar, die dem Anstieg der Kurve in den Punkten 0 bzw. 4 entsprechen, um einen stetigen Übergang von der Kontur zur Vorderkante zu gewährleisten. Der Bezierpunkt 2 ist frei beweglich und hat somit den größten Einfluss auf die Gestaltung der jeweiligen Kante. Seine horizontale Position wird automatisch so berechnet, dass die Kante an der Position l=0 beginnt oder mit l=Schaufellänge endet. Die Modellierung der Kante erfolgt in den vorderen bzw. hinteren 10% der abgewickelten Schaufellänge.

 

Axis-Symmetric bewirkt eine symmetrische Geometrie, d.h. die Punkte 0/4 und 1/3 liegen jeweils übereinander und Punkt 2 liegt auf der Mittellinie.

 

Für die Festlegung der Kantenform bestehen 2 prinzipielle Möglichkeiten:

Coupled linear:        die Kanten auf Trag- und Deckscheibe werden festgelegt; dazwischen wird linear interpoliert
Uniform:        die Bezierpunkte aller Kanten haben die gleiche relative Lage

 

 

Im Info-Bereich  werden numerische und allgemeine Informationen zum Entwurf angegeben.

 

 

Die Display options beeinflussen nur die grafische Darstellung. Unter anderem kann hier die Sichtbarkeit bestimmter Linien und Flächen ermöglicht werden.

 

 

LE_frontal

 

Auf der Registerseite Frontal view (Umschaltung oberhalb des Dia­gramms) sind die entworfenen Schaufeln im Achsnormalschnitt einschließlich der Durchmesser  dN und d2 darzustellen.

 

Außerdem ist der engste Querschnitt zwischen 2 benachbarten Schaufeln visualisiert.

 

 

 

 

Mögliche Warnungen

 

Problem

Lösungsmöglichkeiten

The blade exceeds the meridional boundaries.

Durch das orthogonale Antragen der Dicke kann es zum Austritt der Schaufel aus dem meridionalen Strömungsbereich kommen. Dadurch wird das "Solid trimming" bei der Modell-Fertigstellung fehlschlagen.

Abhängig von der Lage des Austrittpunktes muss die Modellierung der Kanten angepasst werden, um dies zu verhindern.
Wenn die Eintrittskante (die Austrittskante bei Turbinen) aus dem Stömungsbereich herausragt, muss diese im Meridiandialog manuell korrigiert werden.
Bei den Hinterkanten (die Vorderkanten von Turbinen) kann das Durchstoßen durch Verschneiden der Kante (Trim on in/outlet) verhindert werden.

Error Trim Hub/Shroud on Blade:

Check blade angles and thickness.

Beim Entwurf der Schaufel werden die orthogonalen Schaufeldicken an die 3D-Skelettlinien angetragen. Im Anschluss werden automatisch die Schaufeln an Trag- und Deckscheibe verschnitten ("Trim Hub/Shroud"). Die entstehenden Schaufeloberflächen können nicht immer sinnvoll mit den Oberflächen von Trag- und Deckscheibe verschnitten werden.

Meridiankontur: Vorderkante steiler zur Tragscheibe stellen.

 

Profil: Verändern der Schaufeldicke

 

Skelettlinien: Verlauf prüfen und möglichst den Leanangle im gesamten Profil gering halten.

Distance between blade and hub is higher than tolerance of ...

Beim Verschneiden der Schaufel mit der Tragscheibe kommt es zu einer Abweichung, die größer ist als die angegebene Toleranz.

 

Der Import der Geometrie in ein CAE-Programm mittels einer punktbasierten Schnittstelle kann zu Problemen führen.

Durch Verschneiden der  Geometrie mit Hilfe der Modell-Fertigstellung (Solid trimming) und Verwenden des flächenbasierten Exports steht eine exakte Geometrie zur Verfügung.

 

Meridiankontur: Vorderkante steiler zur Tragscheibe stellen.

 

Profil: Verändern der Schaufeldicke

 

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