Im Register Parameter wird zur Eingabe von Parametern aufgefordert, deren Vorgaben aus Funktionen in Abhängigkeit von der spezifischen Drehzahl nq bzw. vom Förderstrom Q stammen (siehe Approximationsfunktionen).
Dabei kommen spezielle Eingabefelder zur Anwendung.

Im Bereich Parameters können jeweils alternative Größen für die Berechnung der Hauptabmessungen festgelegt werden:
für d2-Berechnung
Druckzahl ψ |
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(Totale) Lieferzahl φt |
0.01 schmales Radialrad, unverwundene Schaufeln 0.15 Diagonalrad, verwundene Schaufeln |
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Durchmesserzahl δ |
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Umfangs-Mach-Zahl Mau |
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Umfangsgeschwindigkeit u2 |
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Laufraddurchmesser d2 |
für b2-Berechnung
Austrittsbreitenverhältnis b2/d2 |
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Meridionale Lieferzahl φm |
0.10...0.50 (mit nq steigend) |
für d1-Berechnung (optional)
Durchmesserverhältnis d1/d2 |
d1/d2=0.3...0.8 |
Relativverzögerung w2/w1 |
w2/w1>0.7 bzw. f(b2/d2) |
für b1-Berechnung (optional)
Meridianverzögerung cm2/cm1 |
cm2/cm1 = 0.8...1.25 |
für dS-Berechnung
Meridianverzögerung cm1/cmS bzw. cm2/cmS |
cm1/cmS = 0.9...1.1 cm2/cmS = 0.7...1.3 |
Relativer Zuströmwinkel βS |
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Relative Zuström-Machzahl MwS dS↑ (großer Durchmesser) |
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Relative Zuström-Machzahl MwS dS↓ (kleiner Durchmesser) |
Die relative Zuström-Machzahl kann nur in gewissen Grenzen realisiert werden. Die untere Grenze liegt bei einem bestimmten Saugmunddurchmesser. Erhöht man diesen Grenzsaugmunddurchmesser, zieht das eine Vergrößerung der Umfangsgeschwindigkeit uS bei einer gleichzeitigen Vergrößerung von TS nach sich; die relative Zuström-Machzahl steigt, weil die relative Geschwindigkeit wS in stärkerem Maße steigt als TS. Verringert man den Grenzsaugmunddurchmesser, so steigt die meridionale Geschwindigkeit cm, während TS sinkt. Auch das führt zu einem Anstieg der relative Zuström-Machzahl. Oberhalb der genannten Grenze sind zwei Saugmunddurchmesser möglich, die zu einer gleichen relativen Zuström-Machzahlen führen.
In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass die Dichte von der Geschwindigkeit und damit von den geometrischen Abmessungen abhängt.
Im Bereich Efficiency werden die einzelnen Wirkungsgrade vorgegeben. Dabei ist zwischen den für die Auslegung relevanten und rein informativen Wirkungsgraden zu unterscheiden:
Design relevant
| ▪ | Strömungs-Wirkungsgrad ηtt (total-total) |
| ▪ | volumetrischer Wirkungsgrad ηv |
Information only
| ▪ | mechanischer Wirkungsgrad ηm |
| ▪ | Motorwirkungsgrad ηmot |
Bei der Dimensionierung des Laufrades wird außerdem der Gehäusewirkungsgrad ηc (siehe Global setup) benutzt, um die zusätzlichen Verluste bei der Durchströmung des Gehäuses zu kompensieren.
Diejenigen Verluste, die zu einer Erwärmung des Förderfluids im Laufrad führen, bilden den Laufrad-Wirkungsgrad (impeller efficiency)
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Laufrad-, Gehäuse- und mechanischer Wirkungsgrad bilden den Gesamtwirkungsgrad (Kupplungswirkungsgrad) der Stufe ηSt.
Werden zusätzlich die Motorverluste berücksichtigt, so entsteht der Gesamtwirkungsgrad der Stufe inkl. Antrieb ηSt*.
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PQ: Förderleistung, siehe oben PD: mechanischer Leistungsbedarf (Kupplungs-, Antriebsleistung) |
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Pel: elektrischer Leistungsbedarf des Motors |
Die folgende Übersicht veranschaulicht die Einzelverluste und ihre Zusammenfassung:

Der erreichbare Gesamtwirkungsgrad ist in starkem Maße von der spezifischen Drehzahl, von der Baugröße und der Bauart des Laufrades sowie von konstruktiven Besonderheiten (Entlastungseinrichtungen, Hilfsaggregate) abhängig. Die mittels Approximationsfunktionen ermittelten Wirkungsgrade stellen prinzipiell erreichbare Wirkungsgrade dar und müssen korrigiert werden, wenn nähere Informationen dazu verfügbar sind.
Der Laufradwirkungsgrad ηtt beinhaltet die innerhalb des Laufrades durch Reibung und Verwirbelung entstehenden Strömungsverluste. Reibungsverluste entstehen durch Schubspannungen vor allem in den Grenzschichten an allen durchströmten Bauteilen. Verwirbelungsverluste treten auf durch Querschnitts- und Richtungsänderungen, Sekundärströmung, Ablösung, Fehlanströmung, Nachlaufströmung hinter den Schaufeln und durch die Turbulenz der Strömung selbst. Der Laufradwirkungsgrad ist das Verhältnis der tatsächlichen Laufradarbeit zur Laufradarbeit bei verlustloser Energieumsetzung:
![]()
Der volumetrische Wirkungsgrad ist ein Maß für die Abweichung des Nutzförderstromes Q vom Gesamtförderstrom
, der auch den im Gehäuse zirkulierenden Anteil enthält:
(mit der Baugröße ansteigend)
Der mechanische Wirkungsgrad umfasst im wesentlichen die Reibleistungen in den Lagern und Dichtungen:
(mit der Baugröße ansteigend)
Für die Dimensionierung des Laufrades sind der Laufradwirkungsgrad und der volumetrische Wirkungsgrad wegen ihres Einflusses auf
bzw.
maßgebend. Der mechanische Wirkungsgrad beeinflusst nur die erforderliche Antriebsleistung der Maschine.
Im rechten Bereich des Registers Parameter sind einige Berechnungsgrößen zur Information dargestellt:
Erforderliche Antriebsleistung |
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Leistungsverlust |
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Laufrad-Wirkungsgrad |
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Stufenwirkungsgrad |
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Stufenwirkungsgrad inkl. Motor |
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Wirkungsgrad total-to-static |
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