Eine Spiralenzunge kann nur für externe Gehäuse entworfen werden. Bei internen Spiralen entsteht die Zunge durch die Durchdringung von Spirale und Diffusor.
Im Bereich Cut-water kann die Spiralenzunge gestaltet werden:
Inner radius r4 |
informativ, siehe Zuströmung r4 stellt den Eintrittsradius der Spirale bzw. den Austrittsradius des Radialdiffusors dar |
Thickness e |
Dicke der Spiralenzunge am Spiralenbeginn (für Zungenkorrektur) |
Radius compensation φC |
Winkel, ab dem die Zungenkorrektur beginnt (Standard: 270°) |
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Die Spiralenzunge stellt eine Störung für die Strömung dar, da der Strömungsquerschnitt durch die Zungendicke schlagartig eingeengt wird.
Um diesen negativen Einfluss abzuschwächen, kann eine Zungenkorrektur vorgenommen werden. Dazu wird ab dem Winkel φC angenommen, dass sich der innere Radius r4 linear bis auf den Wert r4+e am Spiralenendquerschnitt erhöht (grüne Kurve). Dadurch entstehen in diesem Bereich größere Spiralenquerschnitte, so dass die Einengung durch die Spiralenzunge nicht so sehr ins Gewicht fällt.
Durch Betätigen des Schalters Default können die Standardwerte für die Spiralenzunge wiederhergestellt werden. |
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