Der Durchsatz durch eine Querschnittsfläche A des Umfangswinkels φ berechnet sich allgemein zu:

Mit
ergibt sich daraus eine Gleichung für den Umfangswinkel φ in Abhängigkeit vom Außenradius ra:



Die Funktion b(r) ist geometrisch entsprechend der Querschnittsform festgelegt. Die Geschwindigkeit cu wird entsprechend der Auslegungsvorschrift gewählt. Dazu stehen im Bereich Design rule 2 alternative Möglichkeiten zur Verfügung:
Œ Pfleiderer
Aus Erfahrung werden die Verluste in etwa minimal, wenn das Spiralgehäuse so dimensioniert wird, dass das Fluid nach dem Drallsatz strömt. Die Querschnittsflächen werden also nach dem Drallsatz ausgelegt, d.h. der Drall bleibt nach dem Austritt aus dem Laufrad konstant. Zusätzlich kann noch ein Drallexponent x gewählt werden, so dass die Vorschrift curx = konst. gilt. Für x=1 gilt konstanter Drall, für den Extremwert x=0 wird die Umfangskomponente der Absolutgeschwindigkeit cu am Laufradaustritt konstant gehalten.

Das Integral ist für einfache Querschnittsformen (Rechteck, Trapez, Kreis) geschlossen lösbar, für beliebige Querschnitte kann es numerisch gelöst werden.
Stepanoff
Alternativ kann es günstig sein, die Spirale mit konstanter Geschwindigkeit in allen Querschnitten über dem Umfang auszulegen. Nach Stepanoff kann diese konstante Geschwindigkeit empirisch ermittelt werden:
. Die Konstante ks kann in Abhängigkeit von der spezifischen Drehzahl nq bestimmt werden (siehe Approximationsfunktionen).

Ž Self
Im Gegensatz zu Œ und wird hier der Geometrieverlauf direkt vorgegeben. Dazu wird der Endquerschnitt durch Eingabe des Radius oder der Querschnittsfläche festgelegt und ein beliebiger Radien- bzw. Flächenverlauf (Set progression) vorgegeben.
Durch Betätigen des Schalters Default können die Standardwerte für die jeweilige Auslegungsvorschrift wiederhergestellt werden.
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